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Funknetzplanung für GSM, UMTS, WiMAX und Tetra Um die hohen Ziele eines Rollouts zu erfüllen ist der Funknetzplaner manchmal gezwungen, die funktechnische Eignung eines angebotenen Standortes nur durch das Planungstool zu beurteilen. Des weiteren liegen mehr oder weniger detailierte Informationen aus Fotos vor. Gerade bei Freiflächen für Mastneubauten (Greenfield) sind die Koordinaten je nach Grundstücksgrösse nicht verbindlich, da die endgültige Mastposition noch nicht feststeht. Doch Vorsicht !!! Häufig stehen aus Kostengründen im Planungstool nur Daten in einer Auflösung von 50 m zur Verfügung, 3D-Gebäudemodelle und genaue Baumhöhen sind nicht vorhanden. Bei ebenem Geländeverlauf ist das weniger kritisch. Problematisch wird es erst bei hügeligem bzw. steil verlaufendem Terrain. Hier können nur gerinfügige Unterschiede in der Antennenhöhe oder einige Meter Abweichung von der Standortposition gravierende Auswirkungen auf die spätere Funkversorgung haben, während die Simulation mit dem Planungstool nur unwesentliche Feldstärkeänderungen liefert. Beispiel “Plateau-Effekt”: 1. Der geplante Mast sollte sich so nah wie möglich an der Gelände-Kante befinden, so dass das gesamte Tal hervorragend versorgt wird (Sichtverbindung). |
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2. Der geplante Mast ist zu weit von der Gelände-Kante entfernt, es besteht nur zu einem Teil des Tales Sichtverbindung. Je nach Gelände- und Ortsbeschaffenheit bleiben Gebiete unversorgt. |
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Hier ist es zwingend erforderlich, dass sich der Funknetzplaner ein Bild des Geländeprofils vor Ort macht, um verbindlich die Eignung eines angebotenen Standortes beurteilen zu können. Bei Mastneubauten hilft ein Hubsteiger, während Bestandsmasten oder Flachdächer meist problemlos begangen werden können. Der hierfür anfallende Zeitaufwand bzw. die Kosten stehen in keinem Zusammenhang mit einer später nicht ausreichenden Coverage, die langfristig Kundenbeschwerden mit sich bringt. Entstandene Funklöcher können nur mit z.T. erheblichem Kostenaufwand geschlossen werden. |
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